Servopressen

In einer Servopresse agiert der Stößel als numerische Kontrollachse. Seine Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung wird zu jeder Zeit von der Maschinenkontrolle spezifiziert und kontrolliert. Daher kann der Stößelhub entlang des Zyklus zu verschiedenen Geschwindigkeiten programmiert werden. Entsprechend wird eine Optimierung in der Positions- und Geschwindigkeitskurve für jedes Werkzeug erreicht, was die Produktivität erheblich steigert.

Ein in das Kontrollsystem der Presse eingearbeitetes mechatronisches Programm optimiert die Betriebsabläufe und zeigt die maximale Produktionsgeschwindigkeit mit den Parametern, die vom Anwender festgelegt werden.

Dieses Programm ist ebenfalls für das Energie Management verantwortlich: es überwacht die Energiereserve der Presse und optimiert sie, um eine maximale Produktivität zu erreichen. Die Basis für dieses System ist zum Einen die Energiespeicherung aufgrund der Abbremsung des Stößels bei Erreichen des Arbeitsbereiches und zum Anderen das Ausnutzen dieser gewonnenen Energie zur Beschleunigung des Stößels in der Aufwärtsbewegung. Die Energiespeicherung erfolgt durch Kompensationsmotoren.

Die Sicherheit der Presse wird durch dieselbe numerische Kontrolle und von externen, hydraulischen Sicherheitsbremsen gewährleistet.

Grundmodelle

Nennkräfte von 1.600 kN bis 30.000 kN.

Es gibt verschiedene Tisch- und Stößelabmessungen sowie die zur Optimierung des Produktionsprozesses der zu fertigenden Teile benötigten Zusatzeinrichtungen.